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Verhaltenskodex gegenüber Schiedsrichtern und Verbandsoffiziellen
15.04.2017

Die Saison 2016/17 geht in den kommenden Wochen in die entscheidende Phase. Der SHV freut sich auf mitreissende Spiele mit vielen Emotionen – und auf beste Werbung für den Handballsport. Gerade wenn Siege und Niederlagen über den Ausgang der Saison entscheiden, sind in den Hallen alle Beteiligten miteinander gefordert, gegenseitigen Respekt und Fairplay zu leben.

Um diesem Thema Nachdruck zu verleihen, hat der Zentralvorstand des SHV in Zusammenarbeit mit der Abteilung Schiedsrichter (ASR) einen «Verhaltenskodex gegenüber Schiedsrichtern und Verbandsoffiziellen» erstellt, der ab sofort in allen Ligen in Kraft tritt.

Der SHV hat alle Vereine aufgerufen, als Vorbilder voranzugehen, um so eine von Respekt und Fairplay geprägte Atmosphäre zu schaffen. Für die entscheidenden Spiele wünscht der SHV allen Vereinen viel Erfolg.
 
Verhaltenskodex
gegenüber Schiedsrichtern und Verbandsoffiziellen

Präambel 
Alle Anwesenden bemühen sich um einen fairen, respektvollen Umgang mit Schiedsrichtern, Verbandsoffiziellen und anderen im Umfeld Beteiligten. Fairness heisst: Alle verzichten auf Beschimpfungen, Drohungen und andere negativen Aktionen gegenüber Schiedsrichtern, Verbandsoffiziellen und weiteren Beteiligten. Teams und Organisatoren nehmen dabei eine Vorbildfunktion wahr.

Ziele
  • Wir erhalten und fördern den guten Ruf unserer Sportart.
  • Wir erhalten und fördern Freude und Motivation der Schiedsrichter und schaffen die bestmöglichen Voraussetzungen für die Nachwuchs-Rekrutierung.
  • Wir schaffen bestmögliche Voraussetzungen für die Schiedsrichter für eine optimale Spielvorbereitung und Spielleitung. 
Vor dem Spiel
  • Negative Verweise auf frühere Vorkommnisse in Vorschauen, Matchprogrammen etc. werden unterlassen.
  • Eine Bezugsperson des Heimclubs, bzw. der Organisatoren empfängt die Schiedsrichter beim Eintreffen in der Halle.
  • Die Bezugsperson klärt mit Schiedsrichtern und Delegierten organisatorische Fragen und schirmt sie wenn nötig gegen Drittpersonen ab. 
Während des Spiels 
  • Die Verantwortlichen des Heimvereins und der Organisatoren (in unteren Ligen der Mannschaftsverantwortliche) unterbinden verbale Attacken oder andere unfaire Aktionen gegenüber Schiedsrichtern, Offiziellen und anderen Beteiligten.
  • Sie weisen Personen weg, die sich störend verhalten – vor allem in der Nähe der Auswechselzonen oder am Spielfeldrand.
Nach dem Spiel
  • Die Verantwortlichen stellen sicher, dass Schiedsrichter, Offizielle und andere Beteiligte die Halle ohne Beeinträchtigung verlassen können.
  • Sie halten Personen fern, welche die sportlichen Regeln missachten.
  • In Interviews, Medienberichten und in den sozialen Medien verzichten alle auf unfaire Beschuldigungen gegenüber Schiedsrichtern, Offiziellen und anderen Beteiligten.
Verstösse gegen diesen Kodex unterliegen dem Wettspielreglement (WR) und dem Rechtspflegereglement (RPR) des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV).
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